Dialogmarketing: Die Definition

Web 2.0, Social Media, Podcasts: Die Entwicklung neuer Kommunikationskanäle eröffnet Unternehmen zusätzliche Möglichkeiten der Kundenansprache. Als Baustein des Marketing-Mix setzt Dialogmarketing auf einen interaktiven Austausch mit Kunden und individualisierte Kundenbeziehungen. Folglich verfügt man mit diesen Instrumenten über ein geeignetes Handwerkszeug, um auf die unterschiedlich werdenden Verbraucher reagieren zu können.

Die online immer breitere Informations- und Produktvielfalt führt zu verschiedenen Kundenerwartungen. Demzufolge kann man immer weniger über Massenmarketing-Aktivitäten alle auf einmal ansprechen. Kurzum, die neue Situation erfordert auf Unternehmensseite einen Schwenk von Massenkampagnen zu maßgeschneiderten Angeboten.

Ziele und Definition

Dialogmarketing ist eng mit Direktmarketing und Online-Marketing verbunden, zu denen es zahlreiche Überschneidungen gibt. Dementsprechend fließend ist die Definition. Dialogmarketing meint eine gezielte, direkte Ansprache von Kunden. Also baut man eine Art Dialog auf. Daraus kann man wiederum zusätzliche Daten gewinnen. Nach dieser Definition verwendet Dialogmarketing immer Aktionen, die eine Kommunikation in beide Richtungen ermöglichen.

Anders gesagt: Dialogmarketing zielt darauf, den Werbeadressaten durch die individuelle und personalisierte Ansprache zu einer Rückmeldung zu bewegen.

Aufgaben und Instrumente im Dialogmarketing

Gemäß der obigen Definition stehen der Aufbau und die langfristige Aufrechterhaltung der Kundenbeziehung im Mittelpunkt. Dialogmarketing dient den Unternehmen dabei sowohl bei der Neukundengewinnung wie auch der Bestandskundenpflege. Instrumente, die die Werbebotschaft mit einer unmittelbaren Aufforderung zur Reaktion verbinden, helfen, anonyme Interessenten in adressierbare Zielpersonen umzuwandeln. Dazu zählen beispielsweise Fernsehspots mit eingeblendeter Informations- und Bestellhotline, Flyer mit Antwortabschnitten oder Live-Chat-Angebote auf der Unternehmenshomepage.

Sobald Adressdaten bekannt sind, kann eine personalisierte Ansprache erfolgen. Folglich in Form von Postsendungen, Emails, Twitter Nachrichten oder auch durch die Moderation von Facebook-Gruppen anknüpfen. Auch Kundenbindungsprogramme, Kundenzeitschriften oder Couponing gehören zu den Maßnahmen des Dialogmarketings. In ihrem Zusammenspiel schafft der kombinierte Einsatz verschiedener Kanäle die Grundlage für ein Customer-Relationship-Management.

Vorteile und Erfolgsfaktoren des Dialogmarketings

Unternehmen lernen durch interaktive Marketingaktivitäten ihre Kunden bzw. Zielgruppen immer besser kennen. Durch die zielgenaue Ausrichtung und direkte Ansprache werden die Streuverluste von Marketingaktionen verringert. Die Wirtschaftlichkeit von Werbemaßnahmen kann über die Anzahl und die Art der Reaktionen der Adressaten gemessen und ausgewertet werden. Budgets für entsprechende Aktionen können effektiver und effizienter eingesetzt werden.

Gleichzeitig erfolgt durch Dialogmarketing eine webbasierte Marktbeobachtung auf Basis der Rückmeldungen. Positive wie negative Kommentare und Kundenwünschen können von den Unternehmen aufgegriffen werden und in die Verbesserung des Serviceangebotes oder die Produktentwicklung einfließen.

Wie lautet die Definition für einen Lettershop? Hier finden Sie die Antwort.

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