Verlernen wir die Handschrift?

Seit Jahrhunderten schreiben wir mit der Hand. Kalligrafie galt und gilt bis heute als Kunst. Und dennoch wird eine schöne Handschrift immer seltener. Schlimmer noch: Wir verlernen allmählich, mit der Hand zu schreiben. Smartphone und Computer machen das überflüssig. Auch im Druck und Versand von Serienbriefen wird nichts mit der Hand geschrieben. Dagegen sprechen schon die Mengen. Und doch lohnt es sich, die Handschrift nicht aus den Augen zu verlieren.

Beängstigende Studien zur Entwicklung

Die Kinder in der Schule lernen es längst nicht mehr so wie noch zehn Jahre zuvor oder die Generation der Eltern. Studien sind beängstigend: Sie warnen davor, dass ich Kinder insgesamt schlechter entwickeln, wenn das Schreiben mit der Hand immer weniger wird.

Dabei ist die Handschrift eine der größten kulturellen Errungenschaften der Menschheit. Ohne diese wäre kein Wissen überliefert. Schrift hat es ermöglicht, komplexe Gedanken und Ideen unabhängig von Zeit und Raum an andere Menschen weiterzugeben. Und dank der Handschrift wissen wir bis heute, was Platon und Sokrates lehrten. Vor immerhin 5000 bis 6.000 Jahren entstanden die ersten Schriftzeichen.

Druck und Versand von SerienbriefenHandschrift lebt weiter – im Druck

Während die Lehrer und Schulpsychologen vor dem Niedergang der Handschrift warnen und zugleich vor Entwicklungsschwierigkeiten der Kinder, ist ein anderes Phänomen zu beobachten: Handschrift boomt! Sie ist wieder total „In“: auf Drucksachen, auf Webseiten und Blogs, auf T-Shirts, Geschenkpapier, Büchern, Plakaten und Einladungskarten. Nur eben: Mit dem Computer und nicht mit der Hand geschrieben.

Was bedeutet das für den Druck und Versand von Serienbriefen?

Eines ist deutlich: Handschriften schön, sind persönlich, besonders, individuell, sind künstlerisch, poetisch, erwecken Aufmerksamkeit und Nähe. Handschriften sprechen auch die Kunden besser an als die Menge der üblichen Fonts aus dem Fundus der Computerprogramme. Doch Vorsicht! Auch hier heißt es: Less is more.

Die richtige Schrift für den richtigen Zweck

Fakt ist, mit einer schönen Handschrift versehen, werden ihre Erzeugnisse aus dem Druck- und Versandservice besser Anklang finden. Nicht umsonst werden hochwertige Einladungen zu besonderen Anlässen heute wieder gern von Hand geschrieben.

Kalligrafiekurse boomen, sogar die alte Sütterlinschrift erfährt ein Revival, kurz vorm Aussterben. Zum Glück! Wer sich bei Word und Open Office Schriftarten umsieht, wird fündig. Sütterlin gibt’s auch für den Computer, ebenso wie die altdeutsche Schrift Fraktura.

Auch SoftMaker bietet alte deutsche Schriften zum Download an – damit können Sie garantiert schreiben wie Goethe, Schiller & Co. Aber es gibt natürlich auch jede Menge moderne Handschriften, die stark werbewirksam sind, weil sie Assoziationen wecken. T3n, das Magazin der Digital Pioneers, empfiehlt beispielsweise in ihrer Handschriftenhitliste die Schrifttypen Engine, LeHand, Whatever it takes und Journal. Inspirationen finden Sie auch im Grafikdesignmagazin novum.

Seien Sie kreativ! Machen Sie sich Gedanken, wo Sie Ihre Kunden mit einer schönen Handschrift ansprechen möchten. Es muss ja nicht gleich eine alte Handschrift wie Sütterlin oder die Avantgarde der Avantgarde sein. Auch am Buchmarkt und bei der Plakatwerbung können Sie sich inspirieren lassen, ebenso wie in der Mode.

Gestalten Sie Ihre Direktmarketing Produkte mit schönen, ansprechenden Handschriften. Den Druck und Versand von Serienbriefen und Direktmailings erledigt Bögl-Druck für Sie.

 

Bild: pixabay.com

 

 

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