Emotionale Bilder – Wirkung bei Werbeaktionen

Menschen lassen sich von Emotionen leiten! Besonders in der Werbebranche kommt diesem Effekt eine besondere Bedeutung zu. Unterscheiden wir uns doch grundsätzlich von Maschinen, in dem wir einen emotionalen Kontext zu den Informationen schaffen. Wie Sie von Bildern bei einer Werbeaktion bewusst und unterbewusst beeinflusst werden und was Sie daraus Lernen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Wie abhängig der Mensch tatsächlich von Bildern und Emotionen ist, verwundert nicht selten. Können Sie sich erinnern, was Sie vor zwei Tagen zu Mittag gegessen haben? Manche Leser werden sich vielleicht erinnern, weil Sie vielleicht irgendeine besondere Erfahrung gemacht haben. Aber abgesehen von besonderen Ereignissen, zerbrechen sich jetzt vielleicht kurz den Kopf darüber. Schwieriger wird es dann schon zu beantworten, was man vor zwei Wochen zu Mittag gegessen hat. Der Grund dafür ist, dass wir Informationen – in dem Fall Erinnerungen – an Emotionen knüpfen.

Wir sortieren so aus, was für uns an Bedeutung hat und was wir gleich wieder vergessen können.

Haben Sie zum Beispiel genau an diesem Tag vor zwei Wochen einen besonders netten, alten Schulfreund zufällig im Restaurant getroffen, stellt das eine positive Emotion dar. Dadurch kommt Ihnen vielleicht die Erinnerung deutlich schneller.

Doch der Einfluss von Emotionen bei Werbekationen reicht noch viel weiter, ja beeinflusst sogar unterbewusst unser Kaufverhalten.

Laut Jami Oetting von Hubspot gibt es nämlich eine Reihe von Emotionen, die besonders stark eingesetzt werden und bei der Zielperson eine Handlung hervorruft. Beispielsweise das Produkt gleich zu kaufen, das Video über soziale Medien zu teilen oder auf die Seite eines Herstellers zu klicken.

Glück als Emotion bei erfolgreichen Werbeaktionen

Werbeaktion mit Emotion verknüpfenEs ist ein Mischung aus Zusammengehörigkeitsgefühl, Freundschaft, Liebe und vor allem Spaß. Nichts wirkt besser als positive Reaktionen. So gilt es als wissenschaftlich erwiesen, dass positive Emotionen eine grundsätzlich höhere Interaktionsbereitschaft hat. Sowohl im realen Leben als auch in sozialen Netzwerken.

Der bisher am häufigsten geteilte Werbespot ist beispielsweise von Android, in dem es um Tiere und deren Beziehung zu Menschen geht. Hierbei wird der Fokus vor allem auf Emotionen wie Glück, Freude, Liebe und Zusammengehörigkeitsgefühl verteilt. Soziale Interaktion, die Spaß und Freude vermittelt, sollen den Betrachter dadurch besser ansprechen. Die Person kann sich durch Emotionalität und Realitätsnähe leichter in die Person und in Folge dessen eher in eine beworbene Marke oder ein Produkt hineinversetzen.

Neben positiven Emotionen funktioniert auch das Gegenteil davon, nämlich Trauer …

Insbesondere menschliche Schicksalsschläge und soziale oder sozioökonomische Ungerechtigkeit werden hierbei verwendet, um der Marke ein positives Image zu verleihen und die (scheinbare) Lösung zu vermitteln. Beispiele von negativen Emotionen können fiktiver, dokumentarischer oder zumindest pseudodokumentarischer Natur sein. So veröffentlichte EDEKA, ein im Einzelhandel tätiges Unternehmen im Jahr 2016 einen Weihnachtsspot, in dem ein alter Mann seiner Familie einen Trauerbrief schreibt, da sie ihn jedes Jahr zu Weihnachten alleine zu Hause lassen. Durch die Nachricht finden alle wieder zusammen. Solche Spots, die zum einen Traurigkeit und zum anderen Glück verknüpfen und verbinden, lösen folglich auch sehr viele kontroverse beziehungsweise in diesem Fall vor allem emotionale Reaktionen und Teilungsbereitschaft auf Social Media aus.

Auch Ängstlichkeit und Überraschung

…. können gezielt einen zusätzlichen Kaufanreiz und Mehrwert für eine Marke bieten. Dadurch, dass Angst evolusitonsbedingt Menschen in Alarmbereitschaft setzen und vor möglichen Gefahren schützen soll, kann diese Art der Emotion auch im Marketingbereich auf die Dringlichkeit und Zeit hinweisen.

Wenn ein Produkt beispielsweise nicht gekauft wird, treten negative Folgen auf. Oder es wird ganz allgemein vor anderen Produkten gewarnt. Etwa Hinweise vor den Gefahren des Rauchens. Grundsätzlich sollte jedoch mit Angst bei einer Werbeaktion sehr vorsichtig umgegangen werden. Denn ein Zuviel führt oft zu Ablehnung und somit zum Gegenteil.

Zu guter Letzt gibt es dann noch Wut

Im Gegensatz zur weitverbreiteten Meinung, dass Wut als Emotion negativ auf eine Marke abfärbt, bewirkt man – wie bei der Angst – genau das Gegenteil, wenn man Wut richtig einsetzt. Wut ist eine äußerst starke Emotion und speist sich oft aus Ungerechtigkeiten oder sozialer Ausgrenzung und verbaler oder physischer Gewalt. Richtig eingesetzt kann die Wut eine äußerst hohe Teilungsbereitschaft auf sozialen Medien und auch Reaktion hervorrufen. Menschen können Wut zum Teil schlecht kontrollieren und steuern, weshalb sie gezielt eingesetzt eine wichtige Bedeutung inne hat.

Allgemein gilt jedoch, dass Emotionen als Bilder oder Werbespots sehr vorsichtig eingesetzt werden müssen. Ein Zuviel wird von Kunden oft als ablehnend, unrealistisch oder blödsinnig erkannt und der Wirkungsgrad geht folglich verloren.

Fazit: Wenn Sie eine Werbeaktion durchführen, achten Sie also auf das richtige Bild. Wecken Sie mit Ihrem Angebot die entscheidende Emotion!

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Bild: www.pixabay.com

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